| Erste Impressionen aus dem projektorientierten Unterricht |
Präsentation
vor den Mitschülern und einigen Gästen |
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Von der Fächerschule zur Themenschule |
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Im Schuljahr 2003/2004 machte sich die
Markgrafen-Schule auf den Weg von der Fächerschule zur Themen-Schule. Das bedeutet, dass ab diesem Schuljahr in der Hauptschule der Unterricht in Kernunterricht (Deutsch, Mathematik, Englisch und Religion) und themenorientierten Unterricht eingeteilt wurde. Der Kernunterricht findet im Klassenverband statt, der themenorientierte Unterricht findet klassenübergreifend statt. Warum diese Veränderung?? |
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1.1.Die
guten Ergebnisse bei den Projektprüfungen
2.2.
Bedarffeststellung bei einer Fragebogenaktion an Schüler,
Lehrkräfte und Eltern
3.3.
Nachlassen der Leistungs- und Einsatzbereitschaft mit immer
schlechteren Ergebnissen
4.4.
Bessere Bildungs- und Ausbildungsperspektiven
5.Neue Motivation durch
mehr Eigenverantwortung
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Konkret heißt das: Es gibt die Fächer Erdkunde, Biologie, Geschichte, Gemeinschaftskunde, Sport, Musik, Bildende Kunst, Technik, Hauswirtschaft ... nicht mehr, aber dafür Projekte wie: - Feste planen und gestalten - Der Nähmaschinenführerschein - Basketball und Handball für Mädchen - Ohne die Pflanzen gäbe es kein Leben - Der PC als Hilfsmittel für Präsentationen - Bäuerliches und adliges Leben im Mittelalter - Dance and move - Tanzen auf aktuelle Musik - Grundkurs für Anfänger - Chemie der Stoffe - Bewegungsschulung im Wasser für Anfänger und unsichere Schwimmer - Grundkurs Farbe: Malermeister "Klecksel" und seine Freunde - Erste-Hilfe für Kinder - Arbeiten mit Metall ..... und viele weitere |
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Der bisherige Weg |
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Ein erster Schritt war die Veränderung der Unterrichtszeiten. Das Schuljahr wurde nun in Tertiale eingeteilt, denn jedes Projekt wird für die Dauer eines Tertials angeboten und endet mit einer Präsentation. |
Alte Zeiten |
Neue Zeiten |
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| 1. Stunde: 07.45-08.30 | 1. Stunde (Kern): 07.45-08.30 | ||
| 2. Stunde: 08.35-09.20 | 2. Stunde (Kern): 08.35-09.20 | ||
| 3. Stunde: 09.25-10.10 | 3. Stunde (Kern): 09.25-10.10 | ||
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Große Pause |
1. Große Pause |
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| 4. Stunde: 10.30-11.15 |
4./5.
Stunde (Projekt) 10.30-12.00 |
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| 5. Stunde: 11.20-12.05 | |||
| 6. Stunde: 12.10-12.55 |
2. Große Pause |
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Mittagspause |
6./7. Stunde (Projekt) 12.20-13.50 |
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| 7. Stunde: 13.30-14.15 | |||
| 8. Stunde: 14.20-15.05 | |||
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Die Lehrer bieten also anstatt beispielsweise
zwei Erdkundestunden nun in jedem Tertial ein zweistündiges
Erdkundeprojekt an und der Schüler kann wählen, welches Projekt er
belegen will. Er hat bestimmte Vorgaben zu erfüllen (z. B. muss jedes
Fach abgedeckt sein) und er muss am Ende des Jahres eine vorher
festgelegte Punktzahl erreicht haben.
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Zuvor wurden die Projekte den einzelnen
Tertialen zugeordnet und zeitlich fixiert. (Die mit X durchgestrichenen Stunden sind Kernstunden in der jeweiligen Klassenstufe) |
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Die Inhalte der Projekte mit der jeweiligen
Zielangabe wurden in einem 90seitigen Projektreader erfasst, den zu Beginn
jeder Schüler erhielt. Der Schüler stellte zusammen mit dem Klassenlehrer seinen Stundenplan dann selbst zusammen... |
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... und anschließend trug er sich in die
entsprechenden Listen ein. Da erwartungsgemäß manche Projekte überfüllt und andere kaum frequentiert waren, musste natürlich nachgebessert werden; d.h. Schüler mussten sich anders entscheiden, bzw. Projektleiter mussten ihre Angebote ändern. |
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Der themenorientierte Projektunterricht
bedingt eine selbständigere Arbeitsweise, da die Schüler das Projekt
mitplanen, gestalten und am Ende in der Regel präsentieren. Die
regelmäßig und ordnungsgemäß von den Schülern besuchten
Projektangeboten werden in einem Testatheft durch den Projektleiter
bestätigt. Die Notengebung umfasst in den Projektarbeit eine Bewertung der fachlichen Leistung und der überfachlichen Kompetenzen wie z.B.: Methodenkompetenz, Organisationsfähigkeit, Lern- und Arbeitsverhalten etc.. Die Zeiten der Zeugnisausgaben werden weiterhin zum Halbjahr und zum Schuljahresende beibehalten, die Noten aus den Projekten werden den entsprechenden Fächern zugeordnet. Grundsatz dieser veränderten Arbeitsweise
ist, Schülerinnen und Schüler übernehmen immer mehr Verantwortung für
ihre Lernziele und Lernfortschritte, Lehrerinnen und Lehrer sind zunehmend
in der Rolle des Lernbegleiters. |
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